GORINCHEM – „Pok!“ Tim Hoogendijk von Hollandia Archäologen wendet sich abrupt an seinen Kollegen. „Pok, Pok“, ertönt es erneut. Unter der Lehmschicht der Baugrube ist klar, Bluebandhuis An der Arkelstraat in Gorinchem liegt etwas. Was, das wird sich später zeigen. Es besteht eine gute Chance, dass es sich um die Überreste einer mittelalterlichen Besiedlung handelt. In den fünf Tagen, in denen die Archäologen von Hollandia und die Freiwilligen der Gorinchemer Arbeitsgruppe Archäologie gegraben haben, wurde bereits viel Material aus dem 15., 14. und sogar 13. Jahrhundert gefunden.
"Damit hatten wir nicht gerechnet. Als wir hier mit den Ausgrabungen begannen, dachten wir, wir würden Material aus dem 17.de in 18de „Dieses Material haben wir nicht gefunden. Dafür haben wir viel Interessanteres gefunden. Steine und Holzarbeiten aus dem 14. Jahrhundert und älter. Material aus der Zeit, als Gorinchem gegründet wurde. So etwas findet man nicht oft, und außerdem ist das Material gut erhalten“, erklärt Tim Hoogendijk.
So wurden beispielsweise sogenannte Klosterziegel gefunden. Ein typischer mittelalterlicher Ziegel aus dem 13. Jahrhundert. In einer tieferen Schicht entdeckten die Archäologen Pantoffeln. In diesem Fall handelte es sich um Holzfundamente. Und vier Meter unter dem Straßenniveau wurde sogar ein Graben mit Resten aus dem XNUMX. Jahrhundert gefunden.de Jahrhundert.
Die Archäologen werden voraussichtlich noch eine Woche brauchen, um sich ein genaues Bild vom Boden zu machen. Dann wird die Baugrube wieder verfüllt und der Bau des neuen Gebäudes kann beginnen. Bluebandhuis.
05-11-2011
Die Stadt Gorinchem
