Einige Informationen über die Gorkum-Schützengilden und ihre Ziele

Een en ander over de Gor­kum­sche schut­ten­gil­den en hun Doelen

 Autor: H.A. van Goch  Erscheinungsjahr: 1932  Seiten: 78  Dateigröße: 7.6 MB Weitere Details  Herunterladen
 Zusammenfassung:

Schützengilden entstanden in den Niederlanden ab Ende des 12.e und Anfang 13e Jahrhundert, zunächst als bürgerliche Bruderschaften für den Krieg und später als soziale und städtische Vereinigungen. In Gorinchem gab es drei Zünfte: die St.-Georgs-Gilde (Armbrust), die St.-Sebastian-Gilde (Langbogen) und die St.-Christophorus-Gilde (Handbogen). Jede dieser Zünfte trug ihr eigenes Wappen, ihre eigenen Farben und ihre eigene Kleidung und hatte eine klare Hierarchie und zeremonielle Traditionen, darunter das jährliche „Papageienschießen“. Die Mitglieder waren verpflichtet, in Friedenszeiten Wache zu halten und in der Stadtwache zu dienen, in Kriegszeiten mussten sie Militärdienst leisten. Sie genossen wichtige Privilegien wie finanzielle Entschädigung, Fischereirechte, Befreiung von Abfindungen und Schutz im Verletzungsfall. Sie hatten auch einen eigenen Altar in der Kirche mit einem eigenen Pfarrer.

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