Mittelalterlicher Fund

GORINCHEM – Archäologen haben im Stadtzentrum von Gorinchem Spuren von Holzgebäuden aus dem 14. Jahrhundert gefunden.e Jahrhundert. „Das ist ziemlich außergewöhnlich“, sagt Tim Hoogendijk von Hollandia Archäologen von Zaandijk.

Die Entdeckung eines hölzernen Fundamentbalkens am Forschungsstandort an der Ecke Arkelstraat und Rosmolensteeg ist etwas ganz Besonderes, da diese in Gorinchem selten zu finden sind. Schon einmal im Jahr 2002 bei Ausgrabungen in der Kreidestraße An der Stelle, an der heute das V&D steht, fanden Archäologen einen beeindruckenden hölzernen Fundamentbalken.

Mittelalterlicher Fund, hölzerner Fundamentbalken, gefunden bei Ausgrabungen des Bluebandhuis in der Arkelstraat

Bei Ausgrabungen des Bluebandhuis in der Arkelstraat wurde ein hölzerner Fundamentbalken gefunden

Der „Slipper“, wie ein solcher Strahl auch genannt wird, lag recht nah an der Oberfläche. Wir waren hier sehr schnell in Bodenschichten aus dem 13.de in 14de Jahrhundert“, sagt Archäologe Hoogendijk. „Spuren aus späteren Zeiten, insbesondere aus dem 17.de in 18de Jahrhundert gibt es kaum welche. Sie wurden höchstwahrscheinlich während der Erschließung des Grundstücks ausgegraben und sind verschwunden.

Jahresringe

Hoogendijk ist erfreut über den Fund des Fundamentbalkens. Nicht nur die Holzart kann Licht auf ein Stück Gorcums Stadtgeschichte werfen. Die Jahresringe im Holz sind ein hervorragendes Mittel zur Datierung des Fundes. Darüber hinaus liefert es den Forschern zusätzliche Informationen zur Frage, wo genau die Gorcumer im 14. Jahrhundert lebten. Mitten im XNUMX.de Im 17. Jahrhundert erhielt Gorinchem seine Stadtmauern und Tore, eine Infrastruktur, die noch heute weitgehend intakt ist.

Hoogendijk, seine Kollegen und die Freiwilligen der Archäologischen Arbeitsgruppe haben bisher keine Spuren der Pferdemühle gefunden, die der Gasse ihren Namen gab. Eine Pferdemühle ist eine von Pferden angetriebene Mühle. Die ersten und bislang einzigen Spuren einer Pferdemühle wurden 2005 bei archäologischen Ausgrabungen entdeckt. „Ich bin gespannt, ob wir sie finden werden. Es ist unklar, wo sich die Mühle befand“, sagt Hoogendijk. Der Archäologe hofft noch immer, denn das Grundstück, auf dem die Bluebandhuis stand, ist erst zur Hälfte kartiert. Die Archäologen und Freiwilligen haben bis nächsten Freitag Zeit, die gesamte Stätte zu kartieren.

Die erste Forschungswoche brachte auch einige schöne Objekte zutage. Unter anderem tauchte ein nahezu unbeschädigter Wasserkrug aus grau gebrannter Steingutware aus dem fettigen Ton auf. Ähnliche Krüge wurden auch bei anderen Ausgrabungen in der Stadt gefunden. In der Nähe der Arkelstraat wurde außerdem ein kleiner Dolch gefunden.

Anja Broeken
AD Rivierenland
05-11-2011

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