GORINCHEM – Am Tag des offenen Denkmals am Samstag, den 14. September, können die Überreste der „Burg“ in der Nähe der Mühle De Hoop und des Dalemsedijk besichtigt werden. Die Überreste wurden bei Arbeiten zur Deichverstärkung des Dalemsedijk entdeckt.
Diese Entdeckung wirft neues Licht auf den genauen Standort und die Größe der Burg. Die Untersuchungen wurden in den letzten Wochen von der Arbeitsgruppe Archäologie der Gemeinde Gorinchem durchgeführt. Im Jahr 1977 wurden bei Arbeiten auf der anderen Seite des Dalemsedijk auch Reste einer Burg gefunden, die das Schloss viel größer erscheinen ließen als zunächst angenommen.
Keine Bilder
Wie groß die Burg tatsächlich war, lässt sich nur schwer bestimmen, da es aus dieser Zeit keine Karten gibt. Man geht heute davon aus, dass sich die Hauptburg auf der Innenseite des Dalemsedijk befand und dass sich die Vorburg zwischen dem Fluss und dem heutigen Deich befand. Der Schloss der Herren von Arkel wurde wahrscheinlich zwischen 1267 und 1290 von der Familie Van Arkel erbaut, die zu dieser Zeit auch für Gorinchem zuständig war. Diese Burg war im Besitz von Jan van Arkel, dem Feudalherren der Land von Arkel damals das Land zwischen Lek und Merwede. Das Land Arkel lag zwischen den Herzogtümern Brabant und Gelre, der Sticht Utrecht und der Grafschaft Holland.
Treuepflicht
Der ehrgeizige Jan van Arkel schuldete dem Grafen von Holland seine Treue. 1412, nach dem Arkeler Krieg, wurde die Burg auf Befehl von Wilhelm von Bayern, dem damaligen Grafen von Holland, der am 24. August 1412 in Gorinchem als Landesherr eingesetzt worden war, abgerissen. Nach seiner Amtseinführung ließ Wilhelm die Burg seines verhassten Feindes sofort abreißen. Von diesem Moment an war das Land Arkel niederländisches Eigentum. Mit dem Abriss der Burg ging viel Wissen über diese turbulenten Zeiten verloren.
Die Burgreste werden am Samstag, 14. September, mit Pfählen und Ähnlichem markiert, sodass die Konturen deutlich erkennbar sind. Von der De Hoop-Mühle am Dalemwal aus haben Sie einen guten Blick auf die Ausgrabungen, wo um 14.00:16.00 Uhr und XNUMX:XNUMX Uhr mündliche Erläuterungen gegeben werden.
10. September 1996
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